Meine Lieblingsstadt während der Skandinavientour war Kopenhagen.

Hier hatten wir fast immer Glück mit dem Wetter – es war meistens trocken und die Sonne schien oft, so dass ich etwas die Stadt erkunden konnte oder bei Zeitmangel einfach nur gemütlich draußen einen Kaffee trinken konnte.

Bei Durchsicht der Fotos fällt mir dabei auf bzw. wieder ein, dass ich von der Stadt Kopenhagen eigentlich gar nicht viel gesehen habe. Ich habe mich immer direkt auf den Weg in die kleine autonome Freistadt „Christiania“ gemacht, die ungefähr ein knappe Stunde Fussweg vom Hafen entfernt liegt. Der Weg vom Hafen führt vorbei an der „Kleinen Meerjungfrau“, durch einen schönen Park und über den Schlossplatz von Schloss Amalienborg, es geht weiter durch die Viertel Nyhavn und Christianshavn, vorbei an der Vor-Frelsers-Kirche und schon steht man vor dem Eingang zu Christiania, vor dessen Eintritt die Besucher mit einem Sie-verlassen-nun-die-EU-Schild „gewarnt“ werden.

Christiania ist eine selbstständige Gemeinde in Kopenhagen, die Anfang der 70er Jahre, von friedlichen Hausbesetzern auf einem ehemaligen Kasernengelände errichtet wurde. Hier gelten einfache aber eigene Regeln für die Bewohner wie auch für die Besucher. So sind beispielsweise keine Waffen, keine Gewalt und keine Autos erlaubt – dafür aber der Konsum weicher Drogen. Immer mal wieder versuchte die dänische Regierung die Bewohner aus Christiania zu vertreiben – was allerdings bisher erfolglos blieb und mittlerweile ist die Hippie-Kommune ein viel besuchtes Touristenziel in Kopenhagen.
Lohnenswert ist ein Besuch in Christiania auf jeden Fall und ich kann nur jedem, der einmal nach Kopenhagen reist, empfehlen sich dieses Kleinod anzusehen und die einmalige Stimmung dort zu genießen.

Hier nun die Fotos von Christiania – wobei ein Bild von der kleinen Meerjungfrau vorab zum Artikel Kopenhagen natürlich nicht fehlen darf:

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