In meinem letzten Beitrag habe ich Euch meine Licht Scans vorgestellt und der Text von Barbara Schneider dazu hat unter anderem die absolute digitale Herstellung der Bilder verdeutlicht.

Nun kommt etwas ganz anderes: Fotos, die ich mit meiner Holga aufgenommen habe – Fotos, die auf echtem chemischen Film festgehalten wurden! Die älteren von Euch kennen diese Begriffe vielleicht noch…
Die Holga ist eine „Plaste Fanstaste“, wie es Konstantin nennt, eine Mittelformatkamera, die mit einem 120er Rollfilm bestückt wird und durch die entsprechende Maske 6 x 6 Negative liefert.
Die Holga selbst besteht vollkommen aus Plastik, einschließlich der Linse! Sie ist in den 80er Jahren als eine Art Billigkamera für „jedermann“ konzipiert worden und wird heute immer noch vertrieben. Jede Holga ist einzigartig und keine dieser Kameras ist absolut lichtdicht. Die Holgas besitzen im Prinzip nur zwei Einstellmöglichkeiten: Sonne oder Wolken für die Belichtung und drei Varianten eines „Entfernungsmessers“ für die Fokussierung. Durch die Möglichkeit des manuellen Filmtransportes sind auch Mehrfachbelichtungen möglich. Diese Eigenschaften sind selbstverständlich für einige „Fehler“ im Bild verantwortlich, die während der Aufnahme entstehen. Sie sind allerdings so gewollt und machen den speziellen Charakter dieser Art der Fotografie aus. Die fotografischen Ergebnisse, die die Holga liefert sind, je nach Erfahrung des Fotografen, meist zufällig. Das ist beabsichtigt und es ist gleichzeitig auch das Besondere an der Art des Fotografierens mit der Holga.
Hier zeige ich Euch einige meiner s/w Fotos:

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