Fast drei Monate bin ich von März bis April auf AIDAcara die Tour Bergen, Oslo, Göteborg und Kopenhagen (oder auch umgekehrt und manchmal  ohne die ein oder andere Stadt – ich weiß es nicht mehr so genau…) gefahren und ich muss ehrlich sagen, die skandinavischen Länder sind nicht Meins.

Ich weiß, ich weiß… Hier gibt es eine spektakuläre Natur zu bestaunen, die Landschaft ist einfach grandios und es ist nicht möglich, sich daran satt zu sehen. Leider ist es meistens nur so, dass das Wetter, jedenfalls während meiner Zeit, im hohen Norden ziemlich schlecht ist. Ich habe gelesen und unser Kapitän hat das immer wieder bestätigt, dass beispielsweise Bergen, die regenreichste Großstadt Europas ist. Ich kann nur sagen: Das stimmt!

Wenn es aber einmal nicht regnet, lohnt es sich auf jeden Fall, die Stadt zu erkunden: Bereits im Anlauf an Bergen zeigt sich die Stadt dem Betrachter von seiner malerischen Seite mit seinen kleinen bunten Holzhäuschen. Direkt im Stadtzentrum, am Hafen, steht das aus dem 14. Jahhundert stammende, und aufgrund mehrerer Brände original wiederaufgebaute, Handelsviertel „Bryggen“ mit seinen windschiefen Häusern, die seit den 70er Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Was in längst vergangen Jahren eine Kaufmannsstadt war, beherbergt heute in erster Linie Souvenierläden.

Schon bald nach der weltberühmten Kaufmannshäuserzeile von Bruyggen führt die nächste Straße links zur Talstation der bergischen Standseilbahn „Fløibanen“. Diese ist ein eher inoffizielles Wahrzeichen von Bergen und darf auf keinen Fall auf der Besichtigungsliste fehlen. Die Fløiban führt hinauf auf den kleinen „Fløyberg“ und da ich bereits im letzten Jahr mit Konstantin mit der Fløibanen gefahren bin und ich dieses Mal etwas „Auslauf“ brauchte, entschloss ich mich über den Spazierweg zum Berg Fløyen hinauf zu gehen. Ich gebe zu, auf der Mitte des Weges fragte ich mich schon, ob es wirklich eine gute Idee war, den Weg per Pedes zurück zu legen – aber zwischendurch aufgeben? Nie! Und so wurde ich mit einer einfach, und im wahren Sinne des Wortes, atemberaubenden Natur und wunderschönen Aussichten auf die schöne Stadt Bergen belohnt und konnte die Fløiban einmal aus einer anderen Perspektive sehen und natürlich fotografieren.

 

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